Chiara Maurer ♥ Healthcare Computing

Chiara Maurer

Volontärin

Artikel des Autors

Die digitale Gesundheitskompetenz ist notwendig, um Anwender zu befähigen, sich selbst zu helfen – und das souverän und mit den richtigen Mitteln  (© aga7ta – stock.adobe.com)
Definitionen

Was ist digitale Gesundheitskompetenz?

Selbst an Informationen zu medizinischen Fragestellungen zu kommen, stellt heutzutage keine Schwierigkeit mehr dar. Doch Menschen benötigen im Umgang mit digital abrufbaren Informationen die Fähigkeit, diese bewerten und nutzen zu können – sie benötigen digitale Gesundheitskompetenz.

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Forschungsorientiert und praxisbezogen: Der Studiengang Medizintechnik am KIT setzt Schwerpunkte bei der Digitalisierung, Elektrotechnik und Informationstechnik  (© Markus Breig, KIT)
Karlsruher Institut für Technologie

Neuer Studiengang schlägt Brücke zwischen Menschen und Technik

Automatisierung und Digitalisierung machen auch vor der Medizin nicht Halt und so wundert es kaum, dass auch im Bereich der Medizintechnik mehr und mehr Fachkräfte mit entsprechenden Kompetenzen benötigt werden. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat diesen Bedarf erkannt und möchte ab dem kommenden Wintersemester im Bachelorstudiengang Medizintechnik künftige Spezialisten ausbilden.

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Bei der Verabreichung von Medikamenten müssen Wechselwirkungen und Unverträglichkeiten ausgeschlossen werden. Der elektronische Medikationsplan dient Ärzten als Grundlage für die weitere Arzneimitteltehrapie (aga7ta – stock.adobe.com)
Definitionen

Was ist ein eMedikationsplan?

Bei der Verschreibung von Arzneimitteln müssen Ärzte mögliche Wechselwirkungen der Medikamente ausschließen können, um so die bestmögliche Wirksamkeit zu gewährleisten. Hilfreich ist dabei ein Medikationsplan, auf dem sämtliche Informationen zur Medikamenteneinnahme des Patienten festgehalten werden – sein digitales Pendant ist der elektronische Medikationsplan.

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Keynotes, Diskussionrunden und mehr bietet der diesjährige 12. Nationale Kongress Telemedizin der DGTelemed und des Zentrums für Telematik und Telemedizin (Good Studio – stock.adobe.com)
19. und 20. Mai 2022

Telemedizin am Tiergarten

Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed) sowie das ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin laden vom 19. bis 20. Mai zum 12. Nationalen Fachkongress Telemedizin. Gemeinsam wollen sie eine Plattform bieten, auf der Diskussionen angeregt und Erfahrungen ausgetauscht werden.

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Das Land Baden-Württemberg möchte, dass künftig nicht nur medizinische Leistungserbringer von Gesundheitsdaten profitieren und hofft, ihre Potenziale bald auch in der Forschung nutzen zu können.  (bakhtiarzein – stock.adobe.com)
Baden-Württemberg

Mit Daten leben retten

Medizinische Daten bergen zahlreiche Potenziale für die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Sie können der Schlüssel zur Früherkennung von Krankheiten und personalisierten Behandlungen sein und so zur optimalen Patientenversorgung beitragen. Der Ministerrat Baden-Württembergs möchte nun alle Möglichkeiten der Zusammenführung der Daten nutzen, um so die Attraktivität des Landes als Gesundheitsstandorts zu fördern.

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Der 12. Mai 2022 soll sich bei der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen e. V. rund um den Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen drehen  (Prostock-studio – stock.adobe.com)
12. Mai 2022

Symposium zum Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen scheint nur langsam voranzukommen und manch einer mag sich die Frage stellen, wie weit Deutschland bisher eigentlich gekommen ist. Ob Datenschutzbedenken, Unsicherheiten und Interessenskonflikte den Fortschritt wirklich zum Stillstand bringen sowie der aktuelle Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen, werden auf dem Symposium der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen e.V. untersucht.

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Mit der Gemmunity bietet die Gematik den TI-Nutzern eine Plattform zum gegenseitigen Austausch  (PureSolution – stock.adobe.com)
Gematik-Forum zur TI

Gemmunity – eine Heimat für den gemeinsamen Dialog

Online-Foren dienen dem Austausch von Erfahrungen, Gedanken und Meinungen und können ihren Nutzern helfen, Lösungen für Probleme zu finden. Nun möchte die Gematik den Nutzern der Telematikinfrastruktur (TI) genau diese Möglichkeit bieten und stellt mit der „Gemmunity“ eine Online-Plattform vor, auf der sich Anwender gegenseitig beraten und austauschen können.

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Durch den eHBA und SMC-B für nicht approbierte Gesundheitsberufe erhalten nun auch Hebammen, Pflegekräfte und Physiotherapeuten Zugriff auf die Telematikinfrastruktur und ihre Dienste (iconimage – stock.adobe.com)
Ausweitung der Telematikinfrastruktur

TI-Anbindung jetzt auch für nicht approbierte Gesundheitsberufe

Die Kommunikation von Medizinern untereinander, sowohl im eigenen Fachbereich als auch sektorenübergreifend, soll vereinfacht und ausgebaut werden, so lautet ein Ziel der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Zu diesem Zweck vernetzt die Telematikinfrastruktur (TI) medizinische Leistungserbringer und – dank D-Trust und des elektronischen Gesundheitsberuferegisters (eGBR) – nun auch Mitarbeiter in Gesundheitsberufen ohne Approbation.

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Das eGBR ist die Zentralstelle für nicht approbierte Gesundheitsberufe, um die für den Zugang zur TI erforderlichen Ausweise zu erhalten (aga7ta – stock.adobe.com)
Definitionen

Was ist das elektronische Gesundheitsberuferegister (eGBR)?

„Wir befinden uns im Jahre 2022. Alle deutschen Leistungserbringer im Gesund­heits­wesen sind durch die Telematikinfrastruktur (TI) vernetzt ... Alle Leistungs­erbringer? Nein! Einigen medizinischen Berufsgruppen ohne Approbation bleibt der Anschluss an die TI verwehrt.“ Diese Worte erinnern nicht nur an den Anfang einer bekannten Comic­buch­reihe, sondern könnten auch die Geschichte des elektronischen Gesund­heits­beruferegisters (eGBR) einleiten.

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Der DICOM-Standard ermöglicht einen hersteller- und systemunabhängigen Austausch medizinischer Bilder und dazugehöriger Daten (aga7ta – stock.adobe.com)
Definitionen

Was ist DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine)?

Die meisten Formen der medizinischen Bildgebung wurden in den vergangenen Jahren digitalisiert, sodass eine manuelle Entwicklung der Aufnahmen nicht mehr nötig ist. Doch durch die Vielseitigkeit bildgebender Modalitäten stieg auch die Komplexität der Bilddaten und -formate. Durch DICOM können Geräte der bildgebenden Medizin, unabhängig vom Hersteller und der Systemplattform, miteinander kommunizieren, was so die Interoperabilität verschiedener medizinischer Anwendungen ermöglicht.

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Die erste Folge der Seminarreihe zum Krankenhauszukunftsgesetz beschäftigt sich vorrangig mit dem Vergaberecht und der Vergabepraxis  (RomixImage – stock.adobe.com)
30. März 2022

Seminarreihe zum Krankenhauszukunftsgesetz

Am 30. März findet die erste Folge der Seminarreihe zum Krankenhauszukunftsgesetz unter dem Motto „Vergaberecht umsetzen: Projekte aus dem Krankenhaus-Zukunftsfonds effektiv ausschreiben“ statt. Der Fokus liegt auf den Themen Vergaberecht und Vergabepraxis sowie auf der effektiven Konzeption von IT-Ausschreibungen.

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