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ABDA unterstützt beim Medikationsplan Apotheken schließen sich an Telematikinfrastruktur an

| Autor: Susanne Ehneß

Mit der Zulassung des ersten eHealth-Konnektors und der Ausstellung von Heilberufsausweisen und Institutionenkarten haben die knapp 19.000 Apotheken in Deutschland begonnen, sich an die Telematikinfrastruktur (TI) anzuschließen. Damit können Apotheken auf Wunsch der Patienten den elektronischen Medikationsplan auf der Gesundheitskarte aktualisieren.

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Die ABDA hilft Apothekern bei Fragen zum Medikationsplan
Die ABDA hilft Apothekern bei Fragen zum Medikationsplan
(© benjaminnolte - stock.adobe.com)

Wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) betont, habe die Apotherschaft „zahlreiche Vorarbeiten geleistet, um den bundesweiten Roll-Out zu beschleunigen und die Anwendungen für die Patienten bestmöglich nutzbar zu machen“: Die Landesapothekerkammern geben derzeit Heilberufsausweise (HBA) und Institutionenkarten (SMC-B) heraus, die vor Ort zur Autorisierung und Inbetriebnahme der eHealth-Konnektoren notwendig sind. Der Nacht- und Notdienstfonds des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) bearbeite nach der Inbetriebnahme eines Konnektors den jeweiligen Antrag zur Refinanzierung der Kosten, die laut Gesetz von den Krankenkassen zurückerstattet werden.

FAQ zum Medikationsplan

Zur Unterstützung der Apotheker stellt die ABDA einen Frage-und-Antwort-Katalog zum elektronischen Medikationsplan bereit. Hier werden Fragen zur praktischen Arbeit in den Apotheken, rechtliche Fragen zum Medikationsplan sowie Fragen zur Handhabung der Gesundheitskarte behandelt.

Zum Stichtag werden nicht alle angeschlossen sein

„Betriebsintern sind Apotheken schon längst hoch digitalisiert und an zahlreiche Datennetze angeschlossen. Nun wird endlich auch der sichere Austausch von Informationen mit anderen Leistungserbringern möglich sein“, kommentiert Fritz Becker, Vorsitzender des DAV. „Das kann, soll und wird die Versorgung der Patienten maßgeblich erleichtern und verbessern.“ Die Kapazitäten der Hardwarehersteller und der Softwarehäuser, die die Anbindung vornehmen, erlauben es laut Becker jedoch nicht, bis zum 30. September 2020, dem gesetzlichen Stichtag, alle Apotheken in ganz Deutschland am Netz zu haben.

Pilotprojekt zum eRezept

Als Gesellschafter der gematik GmbH beteiligt sich der DAV an der weiteren Ausgestaltung der TI-Anwendungen. Derzeit läuft ein gemeinsames eRezept-Pilotprojekt mit dem Berliner Apothekerverein, das vom Bundesgesundheitsministerium als Modellvorhaben in der „Zukunftsregion Digitale Gesundheit“ gefördert wird.

Auch die ABDA unterstützt beim eRezept: Die Website www.daserezeptkommt.de informiert allgemein zum elektronischen Rezept sowie zu rechtlichen und technischen Hintergründen.

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