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Konzern legt 20-Millionen-Dollar-Förderprogramm für schnellere Tests auf Amazon Web Services startet COVID-19-Diagnose-Initiative

Autor / Redakteur: Teresa Carlson* / Julia Mutzbauer

Im Kampf gegen das Corona-Virus startet Amazon die Initiative „AWS Diagnostic Development“. Damit unterstützt das Unternehmen die Forschung zur Verbesserung der COVID-19-Behandlung, insbesondere zur beschleunigten Entwicklung von Testverfahren.

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Forscherteams können die AWS Cloud für die Entwicklung von COVID-19-Testverfahren nutzen
Forscherteams können die AWS Cloud für die Entwicklung von COVID-19-Testverfahren nutzen
(© H_Ko - stock.adobe.com)

Im Rahmen des neuen Programms wird AWS gezielt Projekte von Kunden fördern, die Lösungen in diesem Bereich entwickeln. Eine beschleunigte und präzise Diagnostik mit entsprechenden Testverfahren ist schließlich ein zentraler Faktor, beim Versuch, die Verbreitung der Infektionskrankheit einzudämmen.

Zum Start beträgt das Gesamtvolumen des AWS-Förderprogramms 20 Millionen US-Dollar. Die Mittel stellt das Unternehmen als Kombination aus Credits und technischem Support für Kunden zur Verfügung, so dass deren Forschungsteams die AWS Cloud für die Verbesserung der Diagnoseverfahren und das Entwickeln von Testverfahren nutzen können. Außerdem soll die Initiative auch die Zusammenarbeit zwischen Projekten fördern, die an verwandten Problemen arbeiten. Aktuell beteiligen sich 35 Forschungsinstitute und Unternehmen weltweit an der Initiative.

Die AWS Diagnostic Development Initiative wird von der Zusammenarbeit mit einer externen Beratungsgruppe profitieren. Diese setzt sich aus führenden Wissenschaftlern, Experten für globale Gesundheitspolitik und Vordenkern auf dem Gebiet der Diagnostik von Infektionskrankheiten zusammen. Das Gremium wird dabei helfen, die Prioritäten der Initiative festzulegen und den sicheren Austausch kritischer Forschungsergebnisse zu ermöglichen.

Das Programm steht allen akkreditierten Forschungsinstitutionen und privaten Organisationen offen, die AWS-Dienste nutzen. Es unterstützt die Verarbeitung von Workloads aus der Forschung, um die Entwicklung einer patientennahen Labordiagnostik voranzutreiben. Diese sollte entweder zuhause oder in der Klinik durchgeführt werden können. Im Idealfall liegt das Ergebnis dann am selben Tag vor. Angesichts der aktuellen Notlage stehen dabei COVID-19-Tests im Vordergrund. Grundsätzlich ist jedoch auch eine Förderung bei vergleichbaren Infektionskrankheiten angedacht.

„Die Welt braucht zunehmend Hilfe aus dem privaten Sektor, um diese Pandemie zu bekämpfen“, erklärt Steve Davis, Mitglied der Digital Health Technical Advisory Group der World Health Organiaztion (WHO) und der Gruppe technischer Berater der AWS Diagnostic Development-Initiative. „Wir begrüßen das Engagement und die Mitarbeit von Amazon. Denn den meisten Gesundheitssystemen mangelt es vor allem an modernen Diagnose-Tools. Der Aufbau einer Plattform für Forschung und digitale Ressourcen, um neue Lösungen bereitzustellen, ist eine zentrale Aufgabe.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

*Die Autorin: Teresa Carlson, Vice President, Worldwide Public Sector, Amazon Web Services

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