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Bayern 2,2 Millionen Euro für Lifescience Medizintechnik

Autor: Julia Mutzbauer

Das Bayerische Staatministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) will Forschung-Entwicklungs- und Innovationsvorhaben (FuEul) im Themenfeld „Lifescience Medizintechnik (LSM) – Digitale Gesundheit/Medizin“ fördern. Dafür sollen für alle Vorhaben gemeinsam Fördermittel in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

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Das ZD.B (Zentrum Digitalisierung.Bayern) hat folgende Schwerpunkte für die Förderung festgelegt: Projekte im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und Projekte im Bereich (Alten-) Pflege, Reha, Prävention, Ambient Assisted Living (AAL), Telemonitoring
Das ZD.B (Zentrum Digitalisierung.Bayern) hat folgende Schwerpunkte für die Förderung festgelegt: Projekte im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und Projekte im Bereich (Alten-) Pflege, Reha, Prävention, Ambient Assisted Living (AAL), Telemonitoring
(© Alexander Limbach - stock.adobe.com)

„Ziel der Förderinitiative ist es, Unternehmen eine Spitzenposition im Innovationswettbewerb zu sichern, um Wachstum und Beschäftigung in Bayern langfristig zu erhalten und auszubauen. Im Anwendungsgebiet der Medizintechnik kommen Schlüsseltechnologien zum Einsatz, die Antworten auf die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit bieten können. Der Einsatz von Schlüsseltechnologien stellt die Grundlage für eine wachstums- und technologieorientierte Wirtschaft in Bayern dar“, heißt es auf der Internetseite des ZD.B (Zentrum Digitalisierung.Bayern).

Dabei können laut ZD.B bis zu sechs Verbundforschungsvorhaben über einen Zeitraum von bis zu 3 Jahren gefördert werden. Als Projektbeginn empfiehlt das ZD.B den 01. Oktober. im kommenden Jahr.

Die Themen im Überblick

Für den Förderaufruf wurde der Schwerpunkt durch die Themenplattform „Digitale Gesundheit/Medizin“ des ZD.B folgendermaßen festgelegt:

Projekte im Bereich (Alten-) Pflege, Reha, Prävention, Ambient Assisted Living (AAL), Telemonitoring:

  • Digitale sensor- und robotikgestützte Assistenten
  • Monitoringsysteme für die Versorgung, Pflege, Prävention und Reha
  • Digitale Pflege/Homemonitoring/AAL zur besseren Versorgung, um das Leben länger im eigenen Wohnumfeld zu ermöglichen
  • Homemonitoring zur Früherkennung und Therapieunterstützung chronischer Erkrankungen

Projekte im Bereich Künstliche Intelligenz (KI):

  • KI-gestützte Diagnose- und Dokumentationsunterstützung in Klinik und ambulanter Versorgung (Clinical Decision Support Systeme)
  • KI-gestütztes Leistungsmanagement
  • KI in der Bilderzeugung und -auswertung
  • Predictive Modelling/Big Data-Analytik zur Früherkennung und zur Auswahl optimaler Therapieoptionen
  • Nutzung und Verknüpfung von Registerdatenbanken zu Erlangung neuer Erkenntnisse in der medizinischen Versorgung

Laut ZD.B können die Förderprojekte bis zum 31.Januar 2020 vorgeschlagen werden. Zudem könnten auch weitere Projekte im Bereich der digitalen Medizintechnik eingereicht werden, die nicht den Themenschwerpunkten entsprechen.

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Über den Autor

 Julia Mutzbauer

Julia Mutzbauer

Redaktion, eGovernment Computing